Hallo Lenka, hallo Tomáš,
zuerst möchte ich euch dafür danken, dass ich ein Dunkelretreat machen durfte. Für das ausgezeichnete Essen und den Plausch ;), wenn er nötig war. Die Dunkelheit hat mir die Möglichkeit gegeben zu erkennen, was für mich wichtig ist. Zum Beispiel hat es mich überhaupt nicht gestört, dass die Hütte nicht ganz schallisoliert ist, denn mir ist endlich klar geworden, wie stark ich mit der Natur verbunden bin. Noch heute, wenn ich draußen die Augen schließe und dem Gesang der Vögel lausche, bin ich zurück in der Hütte.
Die Dunkelheit hat mir geholfen zu verstehen
Sie hat mir geholfen zu verstehen, dass ich kein programmierter Roboter mit ewig positiver Laune bin und dass das einfach zum Leben gehört. Das Problem ist der Kampf dagegen. In der Dunkelheit fing mein Rücken an wehzutun, erst ein bisschen, gegen Ende schon sehr. Und das, obwohl ich Übungen gemacht habe. Nach der Rückkehr nach Hause reichte der sprichwörtliche letzte Tropfen in Form einer falschen Bewegung, und ich hatte einen Bandscheibenvorfall. Das war kein Zufall. Mir wurde bewusst, wie ich jahrelang die Signale meines Körpers übersehen habe. Mit dem Rücken habe ich schon lange Probleme, er hat mich geradezu angefleht, etwas langsamer zu machen, körperlich wie seelisch. Jetzt liegt der Weg zur Heilung vor mir, und ich glaube daran, dass ich es schaffe.
Ein Dunkelretreat ist kein Zufall
Ich glaube jetzt einfach mehr denn je, dass nichts Zufall ist, dass alles seine Zeit hat, und wenn ich wenigstens ein bisschen aufmerksam bin, zeigt mir das Leben immer, was ich tun soll und wann. Es reicht, zu fragen und zu warten.
Die Dunkelheit hat mich daran erinnert, was Geduld, Demut, Dankbarkeit und Vertrauen sind.
In Liebe
Markéta


