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Die Dunkeltherapie hat mir die Augen geöffnet

Heute bin ich nach 7 Nächten endlich aus dem Heiligtum für die Dunkeltherapie herausgekommen.

Ich habe mich so schrecklich darauf gefreut, die Dunkeltherapie zu beenden, aber am Ende habe ich gemerkt, dass ich Angst habe, wieder in die Welt zu schauen. Schließlich war es für mich etwas Neues, als ich das Heiligtum der Dunkeltherapie betrat. Nach 7 Tagen kannte ich das Heiligtum schon, Stück für Stück hatte ich es kennengelernt, und jetzt soll ich die Komfortzone wieder verlassen?

Genug Dunkeltherapie, ab in die Welt!

Uff, ich habe es geschafft und bin wirklich draußen. Wenn du dir wünschst, deine Geburt noch einmal zu durchleben, wenn dir alles wie neu vorkommt, dann geh ins Heiligtum – die Dunkeltherapie ist genau das Richtige für dich. Die ganze Welt ist für mich neu. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich eine halbe Stunde lang einfach nur einen Baum hinter dem Heiligtum angestarrt habe 🙂

„Maruš, alles gut, das passiert hier ständig“, beruhigt mich der Begleiter 🙂

Was hat mich zur Dunkeltherapie gebracht?

Ich habe mich dabei ertappt, dass mein Leben wie eine Lawine den Berg hinunterrast. Ich war mir nicht einmal sicher, ob ich daran schuld war, das Schicksal oder die Verwandten. Ich bin einfach morgens aufgestanden und habe mich auf den Abend gefreut, wenn ich wie im Koma ins Bett fallen kann.

Heute ist es aber anders. Nach dieser einwöchigen „Erholung“ sehe ich, dass es viel wichtiger ist, jeden Augenblick zu erleben, hier und jetzt zu sein.

Vielen Dank für die Dunkeltherapie und bestimmt auf Wiedersehen.

Marie, Liberec

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