Hallo Lenka und Tom,
Was hat mir die DUNKELHEIT gegeben? Ich schreibe sie absichtlich in Großbuchstaben, denn diese Dunkelheit ist wirklich absolut und großartig. So eine findet man wohl nirgendwo sonst 😉
Die Dunkelheit hat mir genau das gegeben, was ich gebraucht habe
Ich habe nicht erwartet, ins Nirwana zu gelangen oder dass sich mir irgendein großes unbekanntes Geheimnis des Universums offenbart. Und das ist gut so, denn sie hat mir genau das gegeben, was ich gebraucht habe: Sie hat meine Quellen gereinigt, die vom Schlamm des Alltags verstopft waren, und ich habe mit Staunen wieder erkannt, was und wer mir wirklich wichtig ist. Das klingt wie ein Klischee, man weiß das doch… nur vergisst man es und glaubt, die Dinge seien automatisch gegeben und von Dauer. Und so habe ich mit einem Strom von Tränen, der zwei Tage anhielt, diese Ablagerungen in mir weggespült und die Wahrheit wieder klar in ihrer Nacktheit gesehen. Es war ein Gefühl, das sich nur schwer mitteilen lässt. In einem Satz würde ich es wohl so sagen: Dank der DUNKELHEIT werde ich versuchen, ein besserer Mensch zu sein.
Mit zeitlichem Abstand
Jetzt, nach einem Monat, ist das Gefühl nicht mehr so intensiv, und man neigt dazu, wieder in eingefahrene Schemata und Muster zurückzurutschen. Aber wenn mir das passiert, halte ich kurz inne und schließe die Augen. Ich finde in mir ein Stückchen DUNKELHEIT, tauche in sie ein, und das „beruhigt“ mich. Hoffentlich hält das auch weiterhin an! 🙂
Danke, dass ihr so eine sinnvolle „Arbeit“ macht. 😉
Tschüss und einen schönen Frühling 🙂
Iva


