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Jakub – Dunkelretreat zum Geburtstag

Es ist ungefähr einen Monat her, dass ich bei euch war, und es ist viel passiert. Und so wie Tomáš mir versichert hat, dass alles so ist, wie es sein soll, so nehme ich es auch wahr. Manchmal geh ich damit wohl meinem Umfeld auf die Nerven, aber das ist mir ziemlich wurscht :o)

Als ich mich schon fast ein Jahr vorher für November in den Kalender eingetragen hab, dachte ich mir, das ist eine Ewigkeit, bis ich zum Dunkelretreat komme, na und so hab ich vorher noch nach einer anderen Möglichkeit gesucht, früher als bei euch, und auch was gefunden. Das war irgendwo in Mähren, dafür aber schon im Juli, und so fing ich an mich zu freuen, dass es bald so weit ist (es war Februar :o)).

Na ja, nur hab ich dann den Termin für die Dunkeltherapie in letzter Minute meinem besten Kumpel überlassen, der es dringender und sofort gebraucht hat.

Alles ist, wie es sein soll

Und wie gesagt, alles ist so, wie es sein soll, und ich hab den November erlebt.

Die Anreise war entspannt, ich kam nach einem anstrengenden Wochenende im Böhmerwald, wo ich beim holotropen Atmen war.. (kann ich auch empfehlen), und so bin ich ziemlich schnell umgefallen und hab geschlafen. Am ersten Tag hatte ich das Gefühl, dass ich die Stimme in meinem Kopf nicht anhalten kann, was mir fast nie gelingt :o), und so hab ich angefangen, Übungen zu machen, Gitarre zu spielen und die Hütte zu erkunden, um meinen Verstandesteil zu befriedigen.

Wann kommt denn endlich das Spirituelle?

Ich hatte den Eindruck, dass danach der spirituelle Teil kommt, aber die Stimme war immer noch da und hat genervt :o) … nein, das nicht, aber ich war wohl, wie man im Sport sagt, übermotiviert und hab erwartet, dass ich die ganze Woche durch die Astralwelten fliege.

Nichts davon ist eingetreten, ich hatte nur mehr Zeit, Gefühle zu beobachten und mich an Erlebnisse zu erinnern, angenehme wie negative. Was diese Gefühle in mir ziemlich stark geweckt hat, wohl um einiges stärker als im Licht in der Matrix.

Dunkelretreat zum Geburtstag

Einen Teil des Retreats hab ich dem Planen gewidmet, bei dem es bisher auch geblieben ist. Aus der Dunkelheit bin ich direkt in meinen 35. Geburtstag gegangen und hab ihn nicht wirklich genossen, weil ich heimkam wie ein geprügelter Hund. Die ganze letzte Nacht hab ich fast nicht geschlafen, weil ich mich während der Woche umgedreht hatte und tagsüber viel geruht hab. Also war die Familie, die einen ausgeruhten Burschen erwartet hat, der eine Woche auf der faulen Haut lag, ein bisschen überrascht, aber trotzdem war es ein wunderschönes Wiedersehen.

Die Begrüßung am Morgen von Tomáš war super. „Willkommen im Licht“ und eine Umarmung. Sehr schönes Gefühl. Ein herrlicher Sonnenaufgang und dann ein Tee in der sehr angenehmen Umgebung eurer Familie.

Sehr geholfen haben mir die Gespräche mit den Begleitern beim Dunkelretreat, und weil ich dort gefastet hab, war das Dunkelretreat für mich ein Warten auf unsere Gespräche, ein Vorbereiten von Fragen und ein Nachsinnen über die Antworten.

Ich wünsche allen ganz viel Freude und den Hunden Schinken vom Knochen :o)

Jakub

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