Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir bekommen. Oft kommen noch weitere, ganz ähnliche dazu:
Werde ich mich bei der Dunkeltherapie nicht langweilen?
Soll ich Gedanken unterdrücken oder sie durchziehen lassen?
Soll ich mindestens 30 Minuten meditieren, und das dreimal am Tag?
Soll ich mich an meine Kindheit erinnern?
Soll ich mich an frühere Leben erinnern?
Soll ich mich auf kosmische Energie konzentrieren?
Was sollst du also während des Dunkelretreats tun?
Die Antwort könnte beliebig weise und spirituell klingen, und vielleicht ist sie das auch:
Tu im Dunkelretreat NICHTS, also ruh dich aus!
Sind wir verrückt geworden? Wie kann man denn nichts tun?
Im Dunkelretreat ist deine innere Stimme zu hören!
Warum machst du ein Dunkelretreat? Die häufigste Antwort lautet „um zur Ruhe zu kommen“, „für inneren Frieden“, „um mich selbst zu finden“, „für mehr Selbstwahrnehmung“.
Wie willst du deine innere Stimme hören, wenn du redest, Übungen machst, klopfst, Affirmationen sprichst und andere Dinge tust, nur um dich nicht zu langweilen?
Deshalb empfehlen wir:
Tu nichts, ruh dich aus, aber sei aufmerksam!
Was auch immer kommt, ein Gedanke, eine Emotion oder ein Gefühl: Sei aufmerksam. Schau dir die Gedanken und Gefühle an, lass sie sich zeigen und wieder gehen. Du musst nicht an ihnen festhalten, sie weiterspinnen oder fragen, warum dies und warum das.
Tu im Dunkelretreat nichts und sei aufmerksam, so trägt dein Dunkelretreat Früchte.



